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artechock
Sabl | 1. Februar 2010 | 18:20 | Filmansichten | No comments

artechock bietet Filmkritiken, eine Übersichtsseite zu den Münchner Kinos mit aktuellen Spielplänen und Adressen sowie Links für Filmfans und ein Archiv der Kritiken. Eine Community gibt es auf artechock nicht, allerdings scheint das Team mit dem Gedanken zu spielen, sie aufzubauen. Seit Jahren schon verweist der Link “Forum” auf bessere Zeiten.

Meines Wissens recht neu ist, dass man auch für jeden Wochentag einzeln das aktuelle Programm aller Kinos auf einen Blick ermitteln kann. Dabei stehen die Kategorien “Alle Kinos”, “Alle Filme”, “Originalton” zur Verfügung.

Wer sich schnell mal über den neuesten Blockbuster informieren will, stößt bei artechock schnell an seine Grenzen. An Aktualität mangelt es der Seite nicht, aber sie definiert ihren Anspruch anders, bespricht nur ausgewählte Filme. Und das sehr detailliert, fachkundig und manchmal auch mit zwei Autoren, die mitunter entgegengesetzte Positionen vertreten. Nicht zu früh aufgeben: Wer hätte beispielsweise gedacht, dass sich Pearl Harbor unter den glücklichen Siegern befindet. Wie das Urteil ausfällt, ist nicht schwer zu erraten. Wem eine Kurzinfo zum Film der Wahl ausreicht, der ist mit der “Ab xx.xx.xx neu im Kino”-Rubrik gut bedient.

Vorsichtig sollte man sein, falls man nicht gespoilert werden will. Bei der Ausführlichkeit und Genauigkeit der Kritiken liegt es in der Natur der Sache, dass auch Handlungselemente verraten werden, auf die man vorab vielleicht lieber verzichten würde. Jüngstes Beispiel war für mich die Besprechung von Whatever Works, in der mein artechock-Lieblingsautor Rüdiger Suchsland zwei Wendungen des Films erwähnt, die ich ungern vor dem Kinobesuch gekannt hätte.

Im Gegensatz zu FILMSTARTS.de verzichtet artechock darauf, mit Punktbewertungen zu arbeiten, was oftmals den Filmen gerechter wird. Auf der einen Seite machen Punktesysteme schon Spaß (ich kann auch gut damit leben, dass die Magazine hier unterschiedlich verfahren). Auf der anderen Seite habe ich mir öfter die Augen gerieben, wenn ein Film mit 6 Punkten bewertet wurde und die Kritik dann deutlich liebevoller ausfiel. So etwas kann einem auf artechock nicht passieren.

artechock nennt sich bescheiden “Filmmagazin” und bietet doch viel mehr. Die Seite erfüllt das Motto “Schlicht, aber schön”, stellt ihre Inhalte in den Vordergrund und ist in puncto Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit kaum zu übertreffen.

Neues Theme
Sabl | 24. Januar 2010 | 21:28 | Ein Dauleben, In eigener Sache | No comments

Stimmt, das ging ja schnell. Ich hänge noch an dem Vorgänger; er hatte aber genügend Mängel, um mich weiterhin umzusehen. Wenn’s hiermit klappt, bleibt es. 

Virtuelles Dahinscheiden leichtgemacht
Sabl | 21. Januar 2010 | 16:05 | Fundstücke | No comments

Wenn ein Angehöriger gestorben ist, hat man schon mit den ganzen Offlineabmeldungen und -Formalitäten hinreichend zu tun: Versicherungen, Behörden, Telefonanbieter, Banken und so weiter. Für die Hinterbliebenen kann es eine echte Herausforderung darstellen, auch noch die ganzen Onlineanbieter zu sortieren und dort zu melden, dass der Teilnehmer nicht mehr unter den Lebenden weilt.

In Schweden hat sich jemand mit diesem Thema beschäftigt und einen Dienst entworfen, der denen, die es ihren Angehörigen leichter machen wollen, die Möglichkeit dazu bietet:

http://www.mywebwill.com/

Auf jetzt.de stellt ein User-Artikel webwill.com vor: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/479698

Ich glaube nicht, dass solch ein Dienst nur für diejenigen interessant ist, die ihre Präsenz im Netz schon unter “zweite Identität” einordnen wollen. Beziehungsweise dass es gleich darum gehen muss, auch im großen Wäwäwä würdevoll abzutreten. Auch wenn das sicher Aspekte sind, die dabei eine Rolle spielen dürfen. Beachtenswert ist aus meiner Sicht vor allem der Gedanke, Angehörigen das Prozedere zu erleichtern. Und die Idee, dass im Blog ein selbstformuliertes Abschiedsposting erscheint, hat was.

Nein, ich habe mich dort noch nicht registriert, bin auch gar nicht entschieden, ob ich den Dienst nutzen möchte (Tendenz: nope). Ich werde abwarten, wie seriös und professionell sich die Abwicklung langfristig gestaltet (hallo Datensicherheit und Missbrauch). Dazu gibt’s im Laufe der Zeit vielleicht Erfahrungsberichte. Soweit ich es verstanden habe, ist man bei webwill.com noch in der Betaphase, und beta tut nicht not auf so einem sensiblen Feld.

Der Dienst – einerseits ein neues Web-2.0.-Angebot, andererseits aber auch nicht typisch – wirft spannende Fragen auf: Wie wird so etwas angenommen? Welche Entwicklung nimmt das Ganze? Und nicht zuletzt: Könnten tatsächlich Prozesse wie eine Enttabuisierung des Todes angestoßen werden?

Fehlermeldungen aus Exotien
Sabl | 20. Januar 2010 | 18:04 | Ein Dauleben | No comments

Ich bekomme immer wieder gerne Programm- und und Gerätefehlermeldungen, die offenbar kein anderer kennt. Googelt man dann, passiert alternativ zweierlei: Entweder taucht auf der Übersichtsseite 57 das erste Mal eine Frage auf, die der eigenen ähnelt. Natürlich ohne Antwort. Oder die Antworten sind so kompliziert formuliert (bitte auch noch auf Englisch, gell), dass ich das Problem richtig klasse finde im Vergleich zur Lektüre. Am Ende löst es sich doch meist.

Wie neulich: Die Maus fährt über einen Amazon-Bildlink. Diese Aktion führt normalerweise dazu, dass eine kleine Vorschau mit Bild und Verfügbarkeits-/Preisinfo ausrollt. Das Ganze ist javabasiert – so formuliere ich es mal, weil ich keinen Dunst habe, wie’s genau funktioniert. In letzter Zeit hatte ich schon öfter Probleme, die Auskennerin C. als Javaprobleme identifiziert hatte. Ihr Rat: Lösch doch mal den Cache. Das Wort kenne ich, juhu. Hat leider weder hier noch dort etwas gebracht, ist aber immer eine gute erste Maßnahme in ähnlich gelagerten Fällen.

“Nur nicht zu früh aufgeben” ist des DAUs wichtigstes Motto. Heute gab’s die Auflösung. Zunächst einmal: Ich nutze Firefox als Browser. Zudem habe ich das Addon “Adblock Plus” installiert. Ist es aktiviert, findet sich sein Symbol rechts oben neben der Suche:

Adblock Plus in Ritterrüstung

Du siehst den kleinen Pfeil neben dem “Stoppschild”? Draufklicken, daraufhin erscheinen mehrere Optionen. Du brauchst Deaktivieren: nur auf dieser Seite. Nach der Änderung schaut’s so aus:

Adblock Plus für aktuelle Seite deaktiviert

Jetzt spielt Java wieder mit mir.

FILMSTARTS.de
Sabl | 19. Januar 2010 | 18:20 | Filmansichten | No comments

FILMSTARTS.de ist ein umfassendes Filmportal, mit eigener Community und vielen Leserkommentaren. Nicht nur was im Kino läuft, erfährt man; man wird ebenso über aktuelle Filme im Fernsehen informiert. Nachrichten rum um den Film und Trailer gibt’s auch. Am 19. Januar konnte ich mich von der Startseite ausgehend über die Golden-Globe-Veranstaltung schlaumachen, erfuhr, dass es eine Fortsetzung von Happy Feet geben wird, und bekam eine Bildergalerie zu den Charakteren von Sherlock Holmes präsentiert. Die Optik sitzt, und das Ganze ist trotz zahlreicher Kategorien und Features durchaus übersichtlich.

Die Seite ist hier als Erstes gelistet und wohl auch am bekanntesten, weil sie mit einem großen Plus aufwarten kann: Man findet fast jeden Film, nach dem man sucht. Und nahezu jeder Film ist auch schon vor dem Kinostart besprochen; ganz selten muss man uninformiert von dannen ziehen.

Die seiteneigene Suchfunktion nutze ich kaum, meistens gebe ich bei Google den gesuchten Titel + “Filmstarts.de” ein. Dabei funktioniert die seiteninterne Suche meiner Erfahrung nach auch gut. Schon beim Tippen erscheinen der Titel und ein kleines Vorschaubildchen des Plakats. Bei Die Päpstin spuckte die Suche bereits ab Die Pä die richtige Vorschau aus.

Über die Qualität der Kritiken lässt sich ebenso trefflich streiten wie über die Qualität der Filme. Das tut dem Umstand keinen Abbruch, dass sie sich in der Regel interessant lesen. Die Filme werden ausführlich rezensiert, man erhält Hintergrunddetails und nicht zuletzt eine fundiert geschriebene Perspektive auf den Film. Fundiert heißt übrigens nicht, dass ich die Einschätzungen des jeweiligen Autors stets teile, ich werde beim Lesen oft genug zum Rohrspatz.

In der Regel findet sich eine kontroverse Diskussion der User in der Kommentarrubrik, die einem auch noch mal Einblicke in den Film vermittelt. Und dem Rohrspatz mitunter weiteres Futter gibt.

Auf den Boden geholt
Sabl | 14. Januar 2010 | 02:32 | Ein Dauleben | No comments

Ich wollte das aktuelle Theme schon kicken, denn bis eben sah es wie folgt aus, wenn man Smilies in einen Artikel eingefügt hat:

Spielen wir doch mal ein wenig in der style.css-Datei herum, unter “Grafiken” wird man schon fündig. Eine kleine Änderung

von

nach

und Schluss ist’s mit dem Höhenflug:

Keine Ahnung, warum, nur das Ergebnis zählt. :D