Ein paar Tipps für die Zeit direkt vor und nach der Installation eines Blogs:
1. Gleich checken, welche MySQL-Version drauf ist bzw. ob sie mit der aktuellen WordPress-Version kompatibel ist. Du hast keine Ahnung, wie du das herausfindest? O.k., spätestens bei der Installation kannst du den Hinweis nicht verfehlen; wenn du einen netten Provider hast, könntest du ihn auch einfach vorher fragen.
2. Falls du Firefox als Browser benutzt: Es gibt ein Addon, das anzeigt, wie valide deine Seiten (oder jede andere Seite, die du gerade besuchst) sind: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/249. Teste ruhig verschiedene Themes damit durch. Oder ignoriere das doofe Ausrufezeichen, wenn dir das Theme zu gut gefällt oder du ganz froh bist, dass Validität ein Fremdwort ist.
3. Beschränke dich erst mal auf die wichtigsten Plugins. Für mich sind das:
Akismet: Bevor noch irgendein Besucher auf deine Seite kommt, haben die Spammer sie schon entdeckt. Spamschutz muss sein. Entweder Akismet oder ein Kollege. Lass dich nicht davon schrecken, dass nach der Aktivierung nach einem Schlüssel gefragt wird. Der ist einfach zu bekommen, ruhig Blut bewahren und den Anweisungen folgen.
No SpamNX: Spamkommentarflut macht genauso wenig Freude. NoSpamNX teste ich hier gerade. Das Schöne speziell an diesem Plugin ist, dass man die Nutzer nicht belästigen muss – keine Zusatzfrage unter dem Kommentarfeld, die zu beantworten wäre, keine Nummernfolge, die eingegeben werden müsste. Wenn’s denn funktioniert, eine prima Sache.
123 Shrink-Link: Zu lange Links im Artikel schauen gar nicht schön aus. Shrink-Link verkürzt sie. Perfekt.
o42-clean-umlauts: Dieses Plugin wird leider nicht mehr weiterentwickelt, ich hatte es noch auf der Platte. Was es bewirkt? Dass die deutschen Umlaute (ä, ö. ü) korrekt angezeigt werden.
Einen Nachfolger gibt’s erfreulicherweise auch: WP PermaLauts. Ich hab ihn noch nicht getestet, kann also nicht sagen, ob er seinem Vorgänger das Wasser reichen kann.
Wordpress Database Backup: Backups müssen sein, dieses Plugin hilft beim Sichern. Man kann zum Beispiel automatisierte tägliche Sicherungen zu bestimmten Uhrzeiten einstellen und sich das Backup per Mail zuschicken lassen.