About-Gedöns

Als ich in den 90er Jahren meine ersten Onlineschritte gemacht habe, war Internet für mich gleichbedeutend mit E-Mail-Kommunikation und gelegentlich mal die eine oder andere Seite ansurfen. Ein paar Jahre später bin ich auf ein Medienforum gestoßen, versandte zaghaft die ersten Forenbeiträge, entdeckte mein Herz für Smilies und wagte mich in einen Chat.

Auf diese Weise steigt die Lernkurve in Sachen Internettechnik beachtlich; dennoch waren und sind mir die netten Auskenner, die vieles geduldig erklären, um Lichtjahre voraus. So hat man schnell seine Identität im Netz gefunden: den “DAU”. Das ist die uncharmante, aber treffende Abkürzung für ‘dümmster anzunehmender User’. (Hier besser: Userin.)

Inzwischen bin ich mit Learning by Doing ganz gut vorangekommen. Den “DAU” habe ich dabei nie abgelegt, weil der Begriff nach meinem Empfinden auch dafür steht, sich immer wieder Herausforderungen zu suchen, mit der Unsicherheit des Neuen zu leben, neugierig zu bleiben – und sich selbst nicht zu überschätzen.

Dieses noch sehr junge Blog ist kein Themenblog, setzt aber einige Schwerpunkte. Dabei soll es sich auch entwickeln dürfen; mal sehen, wohin die Reise geht.

Ein Teil meiner Postings gibt einen kleinen Einblick ins “Dauleben”. Ein Teil wird meine Interessen widerspiegeln, vor allem die Liebe zum Film/Kino und überhaupt zu vielem, was nach Medien riecht. Ebenso ist hier Raum für Betrachtungen, Nonsens, Notizen an Menschen, die mich kennen oder über die Lektüre dieses Blogs kennenlernen.

Nichts muss, vieles darf. Solange Schreiber und Leser Freude miteinander und aneinander haben, sich vielleicht zuweilen ein wenig helfen bzw. manchen Denkanstoß geben können, ist alles erlaubt – und im Grunde ja auch nur so gesagt …