Month: Februar, 2010
Jetzt aber, Christoph!
Sabl | 2. Februar 2010 | 15:29 | Filmansichten, Notizen | 2 Comments

Nun wissen wir, wer dieses Jahr oscarnominiert ist.

Hach:

Actor in a Supporting Role [...]

Christoph Waltz in “Inglourious Basterds”

artechock
Sabl | 1. Februar 2010 | 18:20 | Filmansichten | No comments

artechock bietet Filmkritiken, eine Übersichtsseite zu den Münchner Kinos mit aktuellen Spielplänen und Adressen sowie Links für Filmfans und ein Archiv der Kritiken. Eine Community gibt es auf artechock nicht, allerdings scheint das Team mit dem Gedanken zu spielen, sie aufzubauen. Seit Jahren schon verweist der Link “Forum” auf bessere Zeiten.

Meines Wissens recht neu ist, dass man auch für jeden Wochentag einzeln das aktuelle Programm aller Kinos auf einen Blick ermitteln kann. Dabei stehen die Kategorien “Alle Kinos”, “Alle Filme”, “Originalton” zur Verfügung.

Wer sich schnell mal über den neuesten Blockbuster informieren will, stößt bei artechock schnell an seine Grenzen. An Aktualität mangelt es der Seite nicht, aber sie definiert ihren Anspruch anders, bespricht nur ausgewählte Filme. Und das sehr detailliert, fachkundig und manchmal auch mit zwei Autoren, die mitunter entgegengesetzte Positionen vertreten. Nicht zu früh aufgeben: Wer hätte beispielsweise gedacht, dass sich Pearl Harbor unter den glücklichen Siegern befindet. Wie das Urteil ausfällt, ist nicht schwer zu erraten. Wem eine Kurzinfo zum Film der Wahl ausreicht, der ist mit der “Ab xx.xx.xx neu im Kino”-Rubrik gut bedient.

Vorsichtig sollte man sein, falls man nicht gespoilert werden will. Bei der Ausführlichkeit und Genauigkeit der Kritiken liegt es in der Natur der Sache, dass auch Handlungselemente verraten werden, auf die man vorab vielleicht lieber verzichten würde. Jüngstes Beispiel war für mich die Besprechung von Whatever Works, in der mein artechock-Lieblingsautor Rüdiger Suchsland zwei Wendungen des Films erwähnt, die ich ungern vor dem Kinobesuch gekannt hätte.

Im Gegensatz zu FILMSTARTS.de verzichtet artechock darauf, mit Punktbewertungen zu arbeiten, was oftmals den Filmen gerechter wird. Auf der einen Seite machen Punktesysteme schon Spaß (ich kann auch gut damit leben, dass die Magazine hier unterschiedlich verfahren). Auf der anderen Seite habe ich mir öfter die Augen gerieben, wenn ein Film mit 6 Punkten bewertet wurde und die Kritik dann deutlich liebevoller ausfiel. So etwas kann einem auf artechock nicht passieren.

artechock nennt sich bescheiden “Filmmagazin” und bietet doch viel mehr. Die Seite erfüllt das Motto “Schlicht, aber schön”, stellt ihre Inhalte in den Vordergrund und ist in puncto Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit kaum zu übertreffen.